Welcome liebe Leserinnen & Alliierte!

Ich bin nervös, was werdet ihr denken zu meinen Blog-Beiträgen?
Was erwartet ihr und kann ich das liefern?

Ich werde in diesem Blog nicht die Geschichten und Thesen meines neuen Buches „Schafft euch Schreibräume!“ wieder- bzw. vorkauen. Ich habe über sechs Jahre lang an diesem Buch geschrieben, sehr-sehr-sehr viel überarbeitet und, so hoffe ich, in bestmöglicher Form präsentiert, was ich erlebt und dazu zu sagen habe. Also lest das Buch!

Spontan!

Hier geht es um frische Gedanken. Um spontane Texte. Für die ich mir nun nicht sechs Jahre Zeit lasse, bevor ich sie reif für das Licht der Öffentlichkeit finde. Hihi!
Dieser Blog ist quasi eine Fortführung meines Buches, ein Weiterspinnen von Gedanken des Buches, most of all des letzten Kapitels „Feministin sein? Neue Manifeste in Weimar & neue Schreibräume in Wien“. Für mich bleiben nämlich viele Fragen offen. Die möchte ich hier probieren.

Wie gehen wir nun weiter um mit Virginias Vision für schreibende Frauen?
Und was heißt feministische Schreibpraxis konkret?
Und wie können wir feministisches Denken & Handeln wieder cool & breit & vielfältig machen?

Meine Manifestation

Für mich ist mein neues Buch selbst eine Manifestation einer feministischen Schreibpraxis. Weil es sich zwischen Memoir, Pamphlet und Sachbuch bewegt und einer, nein DER großen Ahnin und Inspiratorin weiblichen Schreibens, Virginia Woolf huldigt. Und hart an der Wissenschaft schrammt. Schrammt?

„Schrammt“ in vielfacher Hinsicht

Weil ich glaube, dass (auch) wissenschaftliches Schreiben neu gedacht werden muss und darf, wenn wir wollen, dass Frauen (und andere) sich damit puddelwohl fühlen. Ich behaupte, dass was mein Buch versucht, letztlich auch in wissenschaftliches Schreiben integrierbar sein kann: Memoir & gesellschaftspolitisches Engagement. Let´s talk about that!

Außerdem Memoir

Viel Stoff für Diskussion liegt auch in den Fragen zu körperlich-seelischen Verletzungen, die wir Frauen kollektiv-historisch und familiengeschichtlich alle mit uns herumtragen. Ich möchte hier in diesem Blog die Geschichten meiner Familie nicht wieder durchschreiten. Es war ein langer Weg, Buchkapitel Nummer zwei trag- und publizierbar zu machen. Nun geht es mir um die Zukunft und wie wir eine neue Unversehrtheit für uns endlich in Anspruch nehmen können. Und mehr!

Wie Natalie Portman beim Women’s March 2018 sagte, es geht bei „Me Too“ & „Time’s Up“ nicht um eine neue Prüderie, sondern darum, wie wir seelisch und körperlich sichere, lustvolle und wirklich befreite Räume schaffen können. Zum Leben, zum Arbeiten und zum Schreiben. Wir Frauen und Alliierte (= solidarische Männer & Geschlechter)! Welcome!

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